Delegiertenversammlung 2021

Montag, 22. März 2021 - 14:58

Wie gewohnt lachte am Tag der Delegiertenversammlung die Sonne vom Himmel und machte es den Teilnehmenden noch etwas schwerer, sich auf einen halben Tag vor dem Bildschirm einzustellen. Umso erfreulicher war es, dass pünktlich zum Beginn der Versammlung um 09.30 Uhr Vertreter*innen aus 27 Sektionen eingewählt waren. In seiner Begrüssungsansprache bedankte sich Präsident Alain Zurkinden dann auch bei allen Delegierten für die Bereitschaft, an einer digitalen Versammlung teilzunehmen.

Verhandlungen und Beschlüsse

Die vergangenheitsorientierten Traktanden waren schnell erledigt. Das Protokoll der DV 2020, der Jahresbericht, die Jahresrechnung und der Revisionsbericht wurden bis auf eine Enthaltung bei der Rechnung einstimmig genehmigt und Tagespräsident Ilja Vyslouzil konnte auch die Erteilung der Décharge für Vorstand, Geschäftsleitung und Revisionsstelle innert kürzester Zeit über die Bühne bringen.

Etwas mehr zu Reden gab der Antrag des Vorstands zur Schaffung eines Fonds für Kanuanlagen mit NASAK-Status. Die anwesenden Delegierten zeigten grosses Interesse für die aktuellen NASAK-Projekte und stellten zahlreiche Detailfragen. Dass alle offenen Punkte geklärt werden konnten, zeigte das Abstimmungsresultat. Der Antrag des Vorstands wurde einstimmig angenommen und die NASAK-Projekte können in Zukunft auch von Swiss Canoe unbürokratisch mit finanziellen Beiträgen unterstütz werden. Der bestehende Kanuanlagenfonds kann entsprechend nur noch für Projekte ohne NASAK-Status genutzt werden. In den NASAK-5 Kredit wurden folgende Swiss Canoe Projekte aufgenommen:

  • Wildwasserpark Bannwil
  • Erweiterung Wassersportzentrum Rapperswil-Jona
  • Kanustrecke Buochs

Im Anschlus an den Antrag des Vorstands präsentierte Dave Storey (Chef Breitensport), die Ideen des Vorstands zur Entwicklung der "Strategie 2025". Unter dem Motto "Swiss Canoe - gemeinsam stärker", wird bis zur DV 2022 eine Strategie entwickelt, die den Verband fit macht für die nächsten 100 Jahre. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei auf dem Breitensport und der Kommunikation. Besonders die Fokussierung auf den Breitensport stiess bei den Delegierten auf regen Anklang. Details zu diesem Traktandum können in der unten verlinkten Präsentation nachgelesen werden.

Der zweite Antrag an die Delegiertenversammlung kam vom Kanu-Club Zug. Beantragt wurde die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie für den Breitensport inklusive der Bereitstellung der dazu nötigen Ressourcen. Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und erhielt per Chat aus allen Landesregionen Extra-Beifall. Damit wurden richtungsweisende Entscheide für die Zukunft von Swiss Canoe gefällt.

Ein weiteres Zeichen in Richtung zukünftiger Entwicklung setzten die Delegierten mit der Aufnahme von SUP Suisse als Sektion von Swiss Canoe. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Sportart Stand Up Paddling in der Schweiz zu organisieren und wird unter anderem im Namen von Swiss Canoe und der Swiss Surfing Association ab 2021 die Schweizermeisterschaft ausrichten.

Wahlen

Den Höhepunkt der diesjährigen Versammlung stellte das Traktandum Wahlen dar. Nachdem der Vorstand in den letzten Jahren einige schmerzliche Verluste hinnehmen musste, stellten sich dieses Jahr gleich drei Paddler zur Wahl. Einstimmig in den Swiss Canoe Vorstand gewählt wurden:

  • Ilja Vyslouzil, Kanupolo Zürich
  • Julian Schäfer, Kanu Klub Berner Oberland (ehem. Spiez)
  • Daniel Reinhart, Einzelmitglied, Thun

Auch der Präsident Alain Zurkinden und der Chef Leistungssport Martin Wyss, deren Amtszeit per DV 2021 abgelaufen war, wurden erfolgreich wiedergewählt. Der Vorstand konstituiert sich mit Ausnahme des Präsidiums im Anschluss an die DV selber.

Im Anschluss an die Wahlen bestätigten die Delegierten noch die Revisionsstelle für ein weiteres Jahr. Ehrungen wurden online keine vorgenommen.

Schluss

Bereits kurz nach 12.00 Uhr konnte Alain Zurkinden zum Schlusswort ansetzen. Der Präsident bedankte sich bei allen Anwesenden für die Geduld, bei den Sektionen für ihre grosse Flexibilität in Zeiten der Pandemie und bei der Geschäftsleitung für die sorgfältige Vorbereitung der Versammlung. Trotz reibungslosem Ablauf der online Veranstaltung waren sich Verbandsleitung und Delegierte einig, dass zukünftige Veranstaltungen wieder als physische Treffen durchgeführt werden sollten.

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